Donnerstag, 25. Januar 2007

10. Kapitel

30 Tage reist Arno nun schon. Ihm kommt es vor, als wäre es schon ein ganzer Monat. Aber das täuscht wahrscheinlich. Mehrere dieser, aber auch optischer Täuschungen sind in den letzten Tagen an ihm vorbei geflogen, gefahren und gerungst. Je nach Lage.
Nun ist Arno schon 4 mal diagonal um den Globus geradelt, aber das gefunden, was er sucht, hat er immer noch nicht. Plötzliche Ströme in Arnos Kopfvermitteln ihm eine Nachricht.
"Verdammt, was hab ich eigentlich gesucht?"
Ohne Antwort reist Arno heim ins Reich der Kunststudenten und Innen, zu seinem schriftenüberwucherten Briefpapierempfänger.
Mehrere Mahnungen, Rechnungen und Strafzettel für unvorteilhafte Kleidung erreichten ihn in seiner Abwesenheit. Nachdem Arno seinen Fluch über die Interpol ("…die verraten auch Jedem Alles, oder?") für geschlossen befunden hat, greift er zum Hörer.
"Hallo?" Keiner dran. Aber es hat doch geschellt? Vielleicht an der Tür! Er sprintet zu ihr, öffnet sie und schließt sie und stellt fest, dass er vergessen hat, hinaus zu schauen. Er öffnet sie noch ein weiteres Mal. Keiner da. Aber es hatte geschellt. Wurzelpeter Arno schellt sich selbst eine.
"…Vielleicht kommt es daher?" Aber woher kommt dann das Schellen? Aus der Hand? Ein leises Gefühl der Angst überfällt Arno.
Dieses Verfliegt aber schnell bei der nächsten Öffnung eines Briefes.
Eine Einladung auf eine Poolparty.
"…Wunderbärchen. Billard…!"

Keine Kommentare: