Montag, 19. März 2007

14. Kapitel

Abgetrocknet und trockengesandstrahlt rungst Arno gen heimatliches Im- und Exmatrikulationantendorf. Auf der Reise durch die Gefilden des Gevatter Tod und Osama Bin Laden fällt ihm plötzlich ein, dass der Waschlappen ja noch hängt.
Runter damit. Rein in die Kiste.
Der Waschlappen Anjuschka sollte Jahre verschollen bleiben.
Das heime Reich betreten, greift Arno zum Glas. Normal.
Nach einer kurzen Spülung beschließt der Wannenbär die Zeitung zu lesen um zu sehen, was in seiner Abwesenheit vor sich gegangen ist.
Im Radio läuft Musik. Eher spielt sie. Sich in die Herzen. Der geneigten Zuhörer und Zuhörerinnen.
Es ist die Musiksendung "Klatsch im Takt". Dabei versagt Arno jämmerlich.
Er ist ein sehr taktloser Bär. Ein solch ungehobelter Hobler ist in der Gaysellschaft ein meist verkannter Punk. Dieses Wesen was sich im Vordergrund abspielt sei nicht erwünscht. Nach einer abgebrochenen Bäckerlehre und etlichen Praktika bei der Feuerwehr und im Geschirrspüler, als Tellerwäscher, sucht Arno einen richtigen Job.
Er sucht etwas, was ihn ausfüllt, was bei einer solch voluminösen Füllmenge sehr schwer sein sollte. Er brauch eine Erfüllung. Er möchte Menschen helfen und essen, er möchte einen Aufgabenbereich haben, aber trotzdem frei sein.
Ungeregelte Arbeitszeiten mit ständigen Pausenzeiten gepaart in Gehaltserhöhungssauce. Ein Schmaus wäre das. Leider liegt diese Konjunktivhoffnung wirklich nur in der Wunschform vor.
Der Konjunktiv, der Konjunktiv, der Spießer im Grammatikmief.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

meine interessen sind eher theater